Mord und Totschlag in Erkelenz

Die kleine Stadt im Westen der Republik geht es gerne gemütlich an. Anders lässt es sich nicht erklären, dass sie es in ihrer über tausendjährigen Geschichte bislang auf nicht einmal 50 000 Einwohner gebracht hat, die sich auch noch auf über 40 Ortschaften verteilen. Einige davon werden derzeit abgebaggert, weil sie leider auf einem riesigen Braunkohlevorkommen liegen. In hundert Jahren wird Erkelenz an einem der größten europäischen Binnenseen liegen und dafür ein Drittel seines Stadtgebietes eingebüßt haben.

 

Die Erkelenzer leben gerne gemütlich und verbringen den Sommer in ihrem zweiten Wohnzimmer - auf dem Marktplatz. Da hat man Muße und Anschauungsmaterial, um ausgiebig und zumeist schlecht über die lieben Mitmenschen zu reden. In Erkelenz lebt man an sich ganz gut und oft auch lang, wenn man es sich nicht mit eben jenen Mitmenschen verscheißt und ein "tragisches Ende" nimmt. Wer sich lange genug hier aufhält, wird schnell erkennen, dass alle möglichen Besatzer ihre Wesensarten hier zurückgelassen haben. Von den Römern über die Niederländer und Franzosen bis zuletzt zu den Briten. Erkelenz ist so kosmopolit wie provinziell - und das macht den Charme aus. Hier lässt es sich prima morden und Schabernack treiben.

Patersgasse

Kirmes

Marktgasse 1

Marktgasse 2

Marktgasse 3

Südpromenade 1

Südpromenade 2

Südpromenade 3

Südpromenade 4

Kölner Straße Fellerpropeller

Ecke Kölner Straße

Kölner Straße 1

Kölner Straße 2

Kölner Straße 3

Kölner Straße 4

Erkelenz von hinten